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Neue Gesetze

Einsatz von Zeitarbeitspersonal - Gess Group informierte in Düsseldorf

Gesetze können sich schnell ändern und große Auswirkungen auf Arbeitgeber wie Arbeitnehmer haben. In diese Kategorie fällt auch das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, kurz AÜG, das unter anderem die Fristen für Leiharbeiter regelt.

Der 1. Januar 2017 ist wieder einmal so ein Stichtag, an dem wichtige Änderungen in Kraft treten, die alle, die sich mit dem Thema Leih- und Zeitarbeit befassen kennen sollten. Der Düsseldorfer Personaldienstleister Gess Group hat das Business-Breakfast ins Leben gerufen. „Wir wollen viermal pro Jahr zu wichtigen und aktuellen Themen informieren“, stellt Christian Schneider, Gess Geschäftsführer, heraus. Den Auftakt machte Rechtsanwalt Jan Teusch, der in einem kurzweiligen Vortrag über die wichtigen Gesetzesänderungen für den künftigen Einsatz von Zeitpersonal informierte. Der Fachanwalt für Arbeitsrecht referierte, dass zukünftig nur noch maximal 18 Monate für Arbeitnehmer auf Zeit festgelegt sind. Wird diese Frist überschritten, kann es für die Unternehmen zu empfindlichen Sanktionierungen kommen. „Diese strenge Auslegung deckt noch nicht einmal die Vertretung einer Elternzeit adäquat ab“, kritisiert Christian Schneider und die rund 25 Teilnehmer der Auftaktveranstaltung stimmten dem Gess-Geschäftsführer zu. Die Resonanz auf das Businessfrühstück hat Schneider angenehm überrascht. „Die Plätze waren innerhalb kurzer Zeit bereits ausgebucht“, freut er sich. Gess hat sich als Personaldienstleister seit 25 Jahren einen Namen gemacht und ist in fast allen großen Branchen, darunter Office, Industrie, Medizin, Chemie oder IT gut aufgestellt. Die Zahl der Zeitarbeiter hat sich seit Jahren mit rund 970.000 eingependelt. Unternehmen wie die Gess Group beraten, begleiten und vermitteln Arbeitsuchende und Arbeitgeber. Zum Service kommt nun das Business-Breakfast einmal im Quartal hinzu. Das nächste „Frühstück“ mit Vortrag ist für März 2017 anvisiert. Rechtzeitige Anmeldung lohnt sich, da die Plätze limitiert sind.

Quelle: Rhein-Bote Düsseldorf